Sonntag, 29. März 2020

Ausflüge ins Umland...von Đà Nẵng (Teil II) - die Ba Na Hills

Ein neuer Beitrag für "Good Mornin Vietnaaam!" 🇻🇳✌️

Heute geht es um die Nr. 4 unseres Ausflugsprogramm rund um Đà Nẵng - um die "BaNa Hills". 
Sie liegen ca. 40 km entfernt in der dortigen Bergregion, die Dà Nàng umgibt und in der bereits vor 100 Jahren, erst Französische Kolonialisten, dann Engländer, später dann die US-Amerikaner im Vietnamkrieg, die Lage strategisch nutzten.
Am Samstag, 21.03.2020 machten wir einen Ausflug dorthin und mussten so erneut nach und durch Đà Nẵng...



Der Verkehr in Đà Nẵng war bei weitem nicht zu vergleichen mit dem in Sài Gòn und obwohl auch hier die Mopeds noch dominieren...so ist es jedoch nicht ganz so 'crowded' auf den Strassen.


Der übliche "Health-check"auf der Anfahrt nach Đà Nẵng entfiel diesmal erstaunlicherweise für uns... unser Taxifahrer wurde durchgewunken... NaNu?! Aber ok, so kamen wir wenigstens schneller vorwärts

Sobald wir aus der Stadt raus waren, war die Zubringerstrasse, die hier, wen wunderts....?!, nach dem Gründungsvater der Republik, benannt wurde...


zwar etwas voll....

doch das legte sich schnell. Denn sobald wir durch den kleinen Stau waren, wurde die vermutlich extra für die Besucher gebaute "HoChiMinh Rd." frei! - keine Menschenseele
weit u n d breit- und das sollte so bleiben.

Erst recht auf den letzten Kilometern...

Dann kam das Ziel unser diestägigen Ausfluges in greifbare Nähe...

 "Sunworld" ein Vergnügungspark,  eine Art vietnamesisches 'Disney World', hoch oben in den Bergen, 1.400 M über Đà Nẵng und u.a. berühmt, durch die erst 2018 fertiggestellte, eröffnete "Golden Bridge" und nur um die ging es uns, denn als wir auf den sozialen Medien davon Bilder sahen, waren wir begeistert und die Nähe zu unserem Aufenthaltsort sprach dafür...oder wählten wir den nur, um Nahe genug dran zu sein ??!.... Mhhh...rückblickend gar nicht mehr so einfach zu sagen.
Also raus aus dem Taxi und ab an die Kasse... vor uns lag ein Aufstieg auf die Berge der nur möglich war in dem durch eine österreichische Firma 2013 eine Seilbahn erbaut wurde.
 Nach der Kasse durchquerten wir lange, einsame Gänge in denen uns schon klar wurde... "Viel ist heut nicht los!"
 
Dann endlich das Eingangstor...

Aber vorher bitte Desinfection nicht vergessen!
Die "HyPa" - Beauftragte schimpfte wieder mit mir, weil ich es, glaube Ich wieder vergass, war ja mit fotografieren beschäftigt...
Dann wanderten erst einmal durch einen riesengroßen Park 







bevor wir zur Bahnstation kamen... 
Einstieg in die Gondel und ab dafür....Nun ging es gute 15-20 Minuten bergauf... 

Die Bahnstation von 'oben'...
 Über mehrere große Hügel... und durch die Nebelwand,

die dann ab einer gewissen Höhe auftrat ging es... Ab da war mir klar "Diss wird wohl heute nischt mehr mit schönen Fotos uff der Golden Bridge"...
Aber nachdem wir die satten grünen Berggipfel überquerten, 

tauchte am Horizont dann das Ziel unseres Tripps auf,
der Nebel lichtete sich und siehe da.... "Taraaa"...da waren sie, die "Hände" - die Brücke! 
Es gibt hier oben wohl einen Spruch, der da heißt, "in Vietnam gibt es die trockene und die nasse Jahreszeit, hier oben erlebst Du vier, an einem Tag"... und wir konnten es bestätigen... In der Zeit in der wir oben weilten änderte sich die Witterung und somit auch das Licht, mehrmals, stündlich würde ich sagen...
Besonders kalt war es nicht, das war die Hauptsache, obwohl wir darauf vorbereitet waren.

Nun  hieß es ersteinmal 'austeigen' 
und wir merkten sofort -Wo wir waren - in Europa!  

  Klar wo auch sonst... und so ging es dann weiter... im vietnamesischen Europa.  Der "Gare Marseille" ist die 1.Station des Vergnügungspark und gleichzeitig Aussichtsplattform... diese Halle musste man durchqueren...um sie zu erreichen, die "Golden Bridge" auch sie...


"Sylvie jetzt nach links..."








und dann war man dort, da war SIE:
 
 
Doch damit nicht genug...Nun wo das Wetter wieder etwas nebliger wurde...zogen Wir weiter... denn die nächsten Hügel hatten noch ein zwei "Highlights" übrig für uns... 



unter anderem diesen "Buddha" da im Hintergrund....
  
Also wieder rein in die "Gondeln" und auf die nächsten Bergkuppeln verlegt...
Vom "Gare Marseille"



rüber... zum "Gare Louvre"

und hier begann dann der etwas "peinliche" Teil wie wir fanden... Eine Ansammlung von architektonischen Huldigungen einem "Europa" gegenüber, einem speziell Frankreich gewidmetem Vergnügungspark mit Anlehnungen und Gegensätzen, eine kitschiger als die andere...
 Gaukler auf Stelzen, auch typisch französisch

 

 im Hintergrund sah es aus wie Notre Dame, war es aber nicht!...
 Findet den Fehler in diesem "französischem Bild"...
 auch typisch "french"
 und hier jetzt Alpenflair, SkiHütte
 von hier oben machten Wir uns dann wieder mit der Gondel auf, eine "Etage" nach unten zu fahren, 
zum Buddha und dem "Garten Eden" (aus Europa...) 

 Ankunft im "Gare de Jardin"  
Nach unzähligen Puppen, Figuren, Statuen usw., die wir alle zu gar nichts zuordnen konnten (außer einer Fantasiewelt) 
  (Obwohl dieses Gesicht hier erinnerte uns an irgendein letztes Urlausbziel...!?  < am Nabel der Welt>)

machten wir uns auf, das "Sunworld" zu verlassen... nun auch mit anderen die zwischenzeitlich eintrafen...
  Bergab durch Nebel.... aber auch wieder über tolle grüne Berge

 zurück zur Bergstation
 

 hier noch etwas durch den großen Park geschlendert 
um dann zurück zu unserem wartenden Taxifahrer zu laufen.
Er brachte uns nach diesem spannenden und lustigen Ausflug zurück nach Đà Nẵng.
Hier entspannten wir erstmal wieder am Strand... 
 Leider wehte an diesem Tag die "rote Flagge" weswegen das Baden verboten war... 

 oder irrte Ich mich...?!
Na egal, machte Ich halt einen schönen langen Spaziergang bis ans Ende des Beaches 
 

und Wir gönnten uns einen Drink 
um für unseren Abendausflug relaxt zu sein.
Der fand dann am Đà Nẵng-River , in der Innenstadt von Đà Nẵng statt.
Dort gibt es die "Dragon Bridge" 
deren beleuchteter "Dragon" jeden Samstag Abend, Feuer spucken soll...
 Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen...also warteten Wir in dieser Bar auf 21.00 Uhr, da sollte das Spektakel losgehen... 
Wir hatten einen 1.st class - Ausblick von der Rooftopterrasse des Restaurants am Ufer...
Als um 21.00 Uhr kein Flammenstrahl den Himmel über uns erhellte...fragte Ich die nette asiatische Kellnerin, wann es denn nun losginge...ihre Antwort.:
"Oh no sorry, today No Fire due to Covid- you know...?!"
 Nun gut, machten wir uns also auf den Weg nach Hoi An zurück, hatten aber trotzdem einen tollen Tag!
Soweit für heute... Im Post morgen dann unsere Abreise und Ankunft in Cần Thơ - bis dahin "hẹp gần mái" Bis morgen.


So far, see you then...😉 🇻🇳✌️

*Christian und Sylvie*
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