Freitag, 27. März 2020

Ausflüge ins Umland...von Hội An und Đà Nẵng (Teil I)

Dienstag, 24.03.2020

(Die folgenden Zeilen wurden noch im guten Glauben geschrieben,dass wir ordnungsgemäß und so wie geplant zurück fliegen können...dem ist nun nicht mehr so... Alles andere hat sich jedoch zu zugetragen; Anmerk.des 'Redakteurs'... 😉 

"Good Mornin Vietnaaam!" 🇻🇳✌️

Grüße aus dem Mekong Delta, aus Cần Thơ, der größten Stadt hier im Delta und zentraler Platz für sämtliche Bootsfahrten die so gehn sollen... Da aber derzeit der Virus alles bestimmt, ist hier leider tote Hose, scheinbar sind sämtliche Bootsfahrten (Cruising Touren) abgesagt oder ausgefallen, man weiß es nicht, so richtig sagen kann es uns keiner... im Moment sind wir etwas ratlos, ist aber auch Nebensache da wir leider mit beiden Augen auf unseren nun bevorstehenden Rückflug schielen müssen. Was wir nun auch täglich, sogar mehrmals tun.
Zum einen hier direkt bei unserer (aus Hong Kong stammenden Airline) "Cathay Pacific" 
Flug I - aus Sài Gòn nach HKG: www.cathaypacific flight-status Code=CX 764
und
Flug II - dann weiter von dort nach FRA: www.cathaypacific flight-status.Code=CX 789
Außerdem ein Blick regelmäßig auf die Internetseite des Airport Sài Gòn  ..um dort eventuelle Änderungen angezeigt zu bekommen (was zum Glück bisher nicht der Fall ist) 
Hoffen wir es bleibt so...im Interesse alle Beteiligten!! 
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So nun aber zum eigentlichen...der Fortsetzung des Blogs, folgende Teile warten noch und werden hoffentlich pünktlich geliefert....
Heute:  Ausflüge in die Umgebung von Hội An und Đà Nẵng (1.Teil) 
Morgen: Ausflüge in die Umgebung von Đà Nẵng (2.Teil)
Übermorgen: Cần Thơ - die letzen Tage oder Wo ist unser 'Le Boat' 
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Die Umgebung von Hội An und Đà Nẵng bot die folgenden Sightseeings an, die unterschiedliche Geschmäcker bedienen und die man ansehen kann aber nicht muss....wobei 'sehen kann' relativ ist denn die Nr. 1 war schon mal wegen 'Corona' bis auf weiteres geschlossen, Schade auch...

Nr. 1 - Tempelanlage  "Mỹ Sơn" ( übersetzt: feine, schöne Farbe)

Ruinenanlage der Khmer, bzw. ihrer Vorgänger der 'Chaam', die das Volk der Kambodschaner bildete (Vergleichbar den Germanen). 
"Mỹ Sơn" wird auch das "kleine Angkor" genannt...da viele Tempel sich aufgrund der Zugehörigkeit sehr ähneln...wobei eben die Betonung auf 'klein' liegt.
Wer Angkor gesehen hat, weiß was ich meine. 



Ein Blick hier: in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste

"Mỹ Sơn" liegt ca. 20 Km von  Hội An entfernt und wäre für mich ein Einzeltripp geworden, da Sylvie auf so'n 'Tempelzeugs' nicht steht. Aber dieser Ausflug viel schon mal ins Wasser.

Nr. 2 - die Marmor-Berge, "Marble Mountains" 

Diese genau auf halber  Strecke zwischen Hội An und Đà Nẵng liegenden "Mogoten-Berge" (Mina Du erinnerst Dich an Kuba ?!)  sind heilig und zusätzlich wird aus ihnen Marmor abgebaut oder sind sie etwa deswegen heilig?!  Man weiß es nicht. Jedenfalls hat das Eine mit dem andren zu tun. Man kann wohl alle Berge besichtigen oder nur den größten, wir entschieden uns für letzteres. 
Die Besichtigungen zu den Nr. 2 + 3, konnte man gut beide an einem Tag anschauen, bei uns am Freitag 20.3., Vormittags und am Nachmittag. 

Bevor wir jedoch da hin kamen, hieß es unterwegs erstmal einen Gesundheitscheck durchführen (zu müssen). (Insgesamt erging uns das 3 Mal während der Zeit die wir dort waren)
Eine Anhaltekontrollstelle an der alle westlich aussehenden Touris, Taxifahrer angehalten wurden und dann gebeten wurden auszusteigen.
An einem Tisch holte man sich ein Formular, das gleiche wie bei unsere Ankunft am Bahnhof in Đà Nẵng, in das man alles erforderliche eintrug. 
Danach wurde man weitergeschickt zu diesem freundlichen Ream, die beide mit der "Feverpistol" auf deine Stirn zielten und Fieber gemessen hatten. 

Alles easy, mittlerweile kannten wir das ja. Meine Werte: 36.5 und 35.8 (super! - weiter...)
Sylvie hat aus Datenschutzrechtlichen Gründen ihre Herausgabe verweigert, da wir aber beide weiterreisen durften geh ich von aus: 😁 alles ok.! 

Die Strecke von Hội An bis Đà Nẵng beträgt 30 Minuten für 30 km, eine grade gut ausgebaute Straße etwas hinter dem Beach, der Küste, des "China Beaches" entlang.

Nach ca. 20 Min. kommt man dann an die Berge, davor diverse Werkstätten und Geschäfte die sich auf Marmor und die Figuren daraus konzentrieren.

Eintritt gezahlt und mit dem Fahrstuhl hoch rauf auf den Berg um dort alles zu erkunden 







und die Aussicht zu genießen...

Der Lageplan sagt einem Wo man Was/Welchen Tempel findet...für den Rundgang benötigt man ca. 1 Stunde (schnell und zügig), wir waren 2-3 Stunden oben glaub ich...







Der Park dort ist wirklich hübsch gemacht, wobei der vietnamesische Buddhismus stark geprägt ist durch die chinesischen Einflüsse, es ist eher ein Mix würde ich sagen... 

Zumindest sieht es eben deutlich anders aus als in Indien, Thailand, Kambodscha und den andren SOA-Ländern die ich schon sehen konnte.




Oben auf dem Berg gibt es eine große Pagode, viele kleine Schreine und zahlreiche "caves" die ebenfalls BuddhaStatuen und Schreine enthalten.




Gleich zu Beginn der hohe Turm heißt: "Xa Loi-Tower"  mit Teich  und Lotusblüten und Drachen die auf Treppen Wache halten...
 weiter zur "Linh Ung Pagode" 
groß und schön...mit eigenem Teich, für Buddha, der auf den Wänden in Stein verewigt war.   und auch sonst ständig präsent war in allen Formen und Farben...
Im Innern der Pagode, der 'Altar'...
 
weiter gings... 
Next stop:  'Buddhas cave'  
 


in einer wunderschönen, sehr hohen aber schön feucht, kühlen Höhle, in die das Licht von oben mystisch einfiel, Strahlenweise...
 Es sah echt wundervoll aus...und es war still und diese Stille wurde auch nicht durch die wenigen Besucher gestört die dort waren, da es nur vereinzelte Paare waren, so wie wir auch, die im wahrsten Sinne des Wortes ebenfalls "die Ruhe bewahrten"! 



Nach einer halben Stunde Fotosession sind wir wieder raus...

die Treppen wieder hoch, die wir zuvor runter kletterten...
 
denn die Cave war wie ein kleines Labyrinth...
mit einem wunderschönen Eingangstor... 
und da kam der Schlag ins Genick, bei 32°C 😰
und das obwohl hier oben, ca. 500 M hoch, es schon deutlich kühler und angenehmer war als unten... 
 also half nur eine kühle Erfrischung...
Es kamen dann noch weitere nette Punkte die es lohnte zu fotografieren, doch es würde hier echt wieder den Rahmen sprengen und wir wollen Euch ja auch noch die anderen Sachen zeigen. 
Aber... zu guter letzt noch schnell ein "Tantra, Mantra"... gesummt (...whatever !
und die 1. dieser 98 buddhistischen Weisheiten hier verinnerlicht...

Übersetzung: "Der Geist ist der Vorläufer des Zustandes. Der Geist ist Chef und die Gedanken werden im Geist gemacht wenn mit einem unreinen Verstand gesprochen oder gehandelt wird, dann folgt der Schmerz, wie das Rad dem Huf des Ochsen folgt."

die in diesem verwunschenem Garten 'plaziert' waren...
 
und nun seit  100ten Jahren dort verwittern.
Ob dieser 'Pagoden-Meister' es allerdings gut fand dass wir zwischen den Relikten seiner Religion herumspazierten, wussten wir nicht...man hätte ihn auch "Mr. StoneFace" nennen können- immerhin ließ er sich ablichten...  

Nun hieß es aber wirklich 'go' und downstairs.... 
 
zurück zu einem Taxi, denn wir hatten ja noch etwas vor uns.
Nämlich die Nr. 3 unserer Besichtigungstour von "Ðà Nẵng-Tour", den "Lady-Buddha"

Doch zuvor war uns erstmal nach Strand abkühlen, erfrischen, auftanken, so halt...  außerdem lag's auf dem Weg, die Statue liegt zu Fuße des Berges  auf der Halbinsel "Tho Qaong".  




Die Statue ist bereits vom Strand aus schön zu sehen und wirkt natürlich niedlich und klein....noch!    doch schon wenn man näher kommt (oder einen guten Zoom hat.. ) 
wirkt das Ding schon nicht mehr 'niedlich'... 



Man kann ja über Ðà Nẵng sagen was man will (ok, 'schön' iss die Stadt ebenso wie NhaTrang wirklich nicht...) 
aber der Strand hier ist um Klassen besser, schöner 



als dort am "Russen-Ballermann"...aber das ist sicher Ansichtssache, Geschmackssache, hier ist der Strand wesentlich breiter u n d länger....

dafür wesentlich weniger "Halli-Galli".
Nach dem kleinen Zwischenstopp am Beach (Name? ) und einem Snack....


gings weiter zur Halbinsel und ihrer Statue mit dem original Namen 

"Chùa"(Pagode) "Linh Ứng" 



Auf der Fahrt dorthin kommt man am sogenannten "MonkeyMountain" vorbei, 3 x darf man raten Warum d e r wohl so heißt.
Dann ist man endlich oben angekommen bei der "weißen Buddha Lady"  

An der Nordspitze der Bucht von Đà Nẵng, gelegene Statue, etwas erhöht. 

Einzigartig eben dadurch, dass es eine Frau als Buddha ist. 

Eingangstor zum Park der Pagode
  Sicht von der Pagode aus...


Wir kamen leider zu spät für eine Besichtigung des Inneren, man konnte hochklettern, hatten aber trotzdem immer noch einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang von hier.


So und damit wollen wir es denn auch bewenden lassen... Morgen erfahrt ihr im 2.Teil zu 
"Ausflüge in die Umgebung von Đà Nẵng" - das Tempelruinen wie "Mỹ Sơn" geschlossen werden wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Virus, aber "vietnamesische Disney Worlds" geöffnet bleiben... 

Es handelt sich dabei um die 
Nr. 4 unseres Ausflugsprogramm - "BaNa Hills" - das vietnamesische Disney World, ein Vergnügungspark, hoch oben in den Bergen, 1.200 M über Đà Nẵng und u.a. berühmt, durch die wohl erst 2018 fertiggestellte, eröffnete "Golden Bridge" und nur um die ging es uns, insofern Dank an "Instagramm&Co" ohne die Ich davon wohl nicht erfahren hätte...per Bild.  (Der Post dazu folgt dann morgen, also bis dahin "hẹp gần mái" Bis morgen.)

So far, see you then...😉 🇻🇳✌️


*Christian und Sylvie*
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